C-HH.de: Wie seid ihr zur Musik gekommen?W Steve: Mir hatte ein Kumpel von einem Musikprogramm für die Playstation 1 erzählt. Das war 1999, das Programm hieß „music„ und hatte auch einen Nachfolger namens „music2000„. Damals saß ich Tag und Nacht vorm Fernseher und habe Musik gemacht. Danach habe ich lange Zeit mit Fruity Loops gearbeitet. Heute arbeite ich mit Reason, auf das mich auch ein sehr guter Kumpel, Fracture von in2ear, gebracht hat.Beatbone: Vor ca. 8 Jahren habe ich angefangen, zu rappen, aber weil mir damals niemand gute Beats bauen konnte, hab ich selbst damit angefangen und bin auch bis heute dabei geblieben. Zum Glück - weil meine Beats um einiges besser sind als meine Skillz (lacht).
C-HH.de: Seit wann gibt es die Beats of Brothers und woran arbeitet ihr momentan?W Steve: Ich war auf Myspace unterwegs und bin auf dem Profil von den Beathoavenz gelandet. Beatbone hatte da einen Kommentar hinterlassen und ich habe ihn angeschrieben, ob er mich noch aus der Grundschule kennt und ob wir nicht was zusammen starten sollen. Wir haben dann quasi über Nacht unsere gemeinsame Myspace Seite eingerichtet, angefangen, gemeinsam Beats zu bauen und Features klargemacht. Die Harmonie stimmte einfach. Wir haben ziemlich viel in kurzer Zeit geschafft, unser Debütalbum werden wir am 15. November veröffentlichen. Den Downloadlink werden wir auf unserer Myspace-Seite [www.myspace.com/beatsofbrothers] bekannt- geben.
C-HH.de: Was habt ihr als nächstes geplant?Beatbone: Wir stehen gerade als Produzenten in Verhandlung mit zwei renommierten Labels aus Deutschland. Wir halten immer die Ohren nach Künstlern offen, die uns gefallen und haben deshalb auch eine EP Serie mit vier Künstlern in Planung, die auch auf unserem Debütalbum vertreten sind. Wir haben in kurzer Zeit viel erreicht und das motiviert uns, genauso weiter zu machen und dranzubleiben. Außerdem sind wir dabei, unsere Beats in den Staaten an den Mann zu bringen, mit einigen Erfolg. Ihr werdet bald von den Ergebnissen hören.
C-HH.de: Wer sind eure Vorbilder?W Steve: Ich höre praktisch den ganzen Tag Musik und auch alles mögliche, ich beschränke mich nicht nur auf Hip Hop. Grob gesagt: Von den Beatles und Bob Marley über die Böhsen Onkelz bis hin zu Timbaland und Dr. Dre ist alles drin. Vorbilder kann ich nicht sagen, eher Inspirationen: Hans Zimmer, Timbaland, Dr. Dre, die Beats vom Wu Tang Clan, J Dilla, Cypress Hill. Als Beatbauer muss ich alles, was ich höre, auseinandernehmen und versuchen nachzuvollziehen, welches Instrument an welcher Stelle genutzt wurde, wie der Aufbau des Songs oder des Beats ist. Das gibt mir Ideen für eigene Sachen.Beatbone: Ich gehe voll auf Bone Thungs n Harmony und 2Pac ab weil er auf der einen Seite knallhart ist und auf der anderen Seite vielen aus dem Herzen spricht. Wu Tang Clan, eine Zusammenarbeit mit Method Man und Redman hat ja jetzt in Form eines Remix geklappt, eine weitere Zusammenarbeit mit Masta Killa ist am laufen, Azad und natürlich die Beats von Dr. Dre, weil sie einfach zeitlos sind. Ich bin schon sehr auf Detox gespannt.
C-HH.de: Sonst noch was?W Steve: Ich will mit Nicole Scherzinger essen gehen!Beatbone: Ich will einen Song von uns auf der Juice CD und Eva Longoria knallen!